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Bei uns kannst Du Menschen für Freundschaft, Partnerschaft, e-Mail Kontakt, Freizeitpartner, oder Heirat finden.

Flirt-Projekt bietet HIV-Positiven Menschen eine Kontakt-Plattform, welche es ihnen ermöglicht, andere HIV-Positive Singles kennen zu lernen. Ihre Chancen, eine Partnerin oder einen Partner zu finden, wird dadurch enorm erhöht. Trotzdem bleiben sie bei uns anonym, bis sie sich entschieden haben, jemanden persönlich kennen zu lernen. Der Datenschutz ist bei uns 100% gesichert. Sie können bei uns im Vorfeld abklären, welchen Menschen Sie kennen lernen möchten, um eine neue Beziehung einzugehen. Unser Portal ist vor Fake Anmeldungen geschützt, Ihre Bilder dürfen auch nur Menschen sehen, welche es wirklich ernst meinen, und einen Partner suchen.

Andere Partnervermittlungen sind meistens mit hohen finanziellen Geldbeträgen verbunden. Hemmungen und Ängste bestehen diese persönlich aufzusuchen.

Unser Ziel ist es, eine Partnervermittlung zu betreiben, der Sie vertrauen können, bei der Sie sich auf keine hohen Kosten einlassen müssen. Nur so können wir erfolgreich sein.

Unsere Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen, öffentlichen Einrichtungen ist sehr intensiv. Seriosität steht bei uns an oberster Stelle.

Wenn Du noch Fragen hast, so kannst  Du jederzeit unsere Helferin Nicki fragen ( Startseite Support Nicki ).

Über HIV:

Menschen, welche mit dem HIV-Virus leben müssen, können über viele Jahre vollständig gesund sein, sie können sogar ein Leben lang mit dem Virus leben, ohne dass er ausbricht.

Meistens ist es so, wenn diese Menschen einen neuen Partner kennen lernen, stellt sich die Frage, ob sie ihre Krankheit offenbaren sollen, oder nicht. Dies ist für sie ein sehr schwieriger Moment, denn viele haben Angst dass die Partnerschaft dadurch gefährdet ist. Soll man es sagen, oder verheimlichen? Die Mehrheit der HIV-Positiven Menschen scheint sich zunächst für den ersten Weg zu entscheiden, um offen in eine Beziehung zu gehen. Nach schlechten Erfahrungen sind sie dann vorsichtig geworden, und klären nur noch jene Partner über ihre Krankheit auf, bei denen sie das Gefühl haben, die Beziehung könnte mehr als nur ein reines Abenteuer sein. Ihre Haltung wird in großem Masse durch die Angst vor Zurückweisung dominiert. Diese Befürchtung wächst mit jedem Misserfolg. Eine Erfahrung, die sie in ihrem Liebesleben leider allzu häufig machen müssen. Einige verzichten sogar auf eine Beziehung mit HIV-Negativen Menschen. Sie suchen sich lieber einen Partner mit der gleichen Krankheit, um das Liebesleben frei und unbeschwert zu beginnen.

Was ist AIDS?

Aids ist eine schwere, durch HIV ausgelöste Schwächung des körpereigenen Abwehrsystems. Aids macht den Körper wehrlos gegen viele Krankheitserreger und anfällig für Tumoren, die ein gesunder Mensch ohne Probleme abwehrt. Die durch die Schwächung des körpereigenen Immunsystems ausgelösten Krankheiten führen schließlich ohne Behandlung zum Tode. HIV (Humanes Immundefekt Virus) ist ein Virus, das vor allem die Zellen des Abwehrsystems befällt. Es vermehrt sich in ihnen, setzt sie außer Funktion und zerstört sie schließlich.

Das körpereigene Abwehrsystem kann - anders als bei den meisten anderen Infektionen - HIV nicht aus dem Körper entfernen, obwohl einige Wochen nach der Infektion Abwehrstoffe (Antikörper) gegen das eingedrungene Virus gebildet werden.  

Symtome:

Innerhalb der ersten Wochen nach der Ansteckung mit dem HI-Virus können Symptome auftreten, die an eine Grippe erinnern (Fieber, Hautausschlag, Lymphknotenschwellungen). Sie vergehen jedoch bald wieder und es schließt sich eine jahrelange, klinisch symptomfreie Phase an. Nur durch genaue Untersuchungen lassen sich die im Körper stattfindenden massiven Auseinandersetzungen mit dem Virus feststellen. Dieser symptomfreien Zeit folgen die AIDS-Vorstadien, die als Lymphadenopathie-Syndrom (LAS, chronische Lymphknotenschwellungen) und als AIDS-Related Complex (ARC) (mit Allgemeinsymptomen wie Fieber, Durchfälle, Abgeschlagenheit, Nachtschweiß, Gewichtsabnahme und gelegentlich Persönlichkeitsveränderungen) bezeichnet werden. Wichtig zu wissen ist, dass all diese Symptome auch bei anderen Krankheiten auftreten können, also keinesfalls einen zwangsläufigen Rückschluss auf eine HIV-Infektion zulassen. Diese kann nur durch den HIV-Test festgestellt werden.

Im Endstadium der HIV-Infektion, der AIDS-Erkrankung, kommt es zu einem nahezu völligen Zusammenbruch der körpereigenen Abwehr. Erreger, die bei einem gesunden Menschen keine Erkrankung oder zumindest nur ganz harmlose Infektionen auslösen, sind für Menschen mit einer fortgeschrittenen Abwehrschwäche lebensgefährlich, weil sich die Erreger ungehindert vermehren können. Viren, Bakterien und Pilze haben nun die Gelegenheit, Infektionen und Erkrankungen auszulösen (sog. opportunistische Infektionen). Da unser Abwehrsystem nicht nur Krankheitserreger vernichtet, sondern auch Krebszellen, ist nachvollziehbar, dass AIDS-Patienten auch vermehrt unter Krebs leiden können. Besonders häufig findet man im Zusammenhang mit AIDS das Kaposi-Sarkom, einen sonst sehr seltenen Hautkrebs und bestimmte Formen von Blutkrebs.

Wie gelangt das Virus ins Blut?

HIV befindet sich vor allem im Blut und in der Samen- oder Scheidenflüssigkeit infizierter Menschen. Wenn diese stark virushaltigen Körperflüssigkeiten in die Blutbahn eines anderen Menschen eindringen, kann die Infektion weitergegeben werden. In die Blutbahn gelangt das Virus direkt, zum Beispiel über die gemeinsame Benutzung der Spritzen von infizierten Drogenkonsumenten; über Schleimhäute (zum Beispiel im Mund, in der Scheide, an der Spitze des Penis oder im Enddarm), auch wenn keine spürbaren Verletzungen vorhanden sind. Verletzungen und Entzündungen der Schleimhäute (z. B. durch zusätzliche, sexuell übertragene Infektionen) erhöhen das Risiko; nur sehr selten durch offene Wunden und Hautverletzungen (relevante Übertragungsmöglichkeiten bestehen hauptsächlich, wenn virusbehaftete Instrumente die Haut durchdringen). Kinder können, durch ihre infizierten Mütter, im Mutterleib, während der Geburt und beim Stillen angesteckt werden.

Wie lange überlebt HIV außerhalb des Körpers?

HIV kann nach Umgebungsbedingungen, auch außerhalb des Körpers seine Ansteckungsfähigkeit tagelang behalten. Die Frage der Ansteckungsmöglichkeiten ist dies im Alltag aber meist wenig relevant, da es in der Regel keine geeignete Eintrittspforte für das Virus mehr besteht. Dies gilt für Blut oder Sperma an Gegenständen. Sobald potentiell infektiöse Körperflüssigkeiten angetrocknet sind, besteht keine Möglichkeit einer Infektionsübertragung mehr. Wenn Ejakulat allerdings in Scheide, Darm oder Mund aufgenommen wird, kann darin enthaltenes Virus natürlich eine Infektion verursachen. Auch wenn angetrocknetes Blut wieder in Lösung gebracht wird (z.B. bei Wiederverwendung einer gebrauchten Spritze) und aktiv in den Körper eingebracht (z.B. injiziert) wird, besteht ein Infektionsrisiko. Der bloße Hautkontakt, auch der flüchtige Kontakt mit verletzter Haut, erlaubt kein Eindringen des Virus in den Körper. Die Botschaft, dass HIV außerhalb des Körpers schnell "abstirbt" ist also eine der Realität nicht ganz gerecht werdende Vereinfachung eines etwas komplizierteren Sachverhaltes, zumal Viren ja keine Lebewesen mit eigenem Stoffwechsel sind. Viren "sterben" daher nicht, sondern können höchstens inaktiviert werden bzw. ihre Infektionsfähigkeit verlieren.

Erkrankung:

Auch wenn sich jemand mit HIV angesteckt hat, bleibt er noch längere Zeit weitgehend gesund, während das Virus langsam seine Abwehrkräfte zerstört. Nach durchschnittlich zehn Jahren ist dieser Schaden so groß, dass das Immunsystem zusammenbricht. Der Infizierte wird das Opfer verschiedener Infektionskrankheiten, die einem gesunden Menschen in der Regel nichts anhaben können. In diesem Stadium spricht man davon, dass sich der Patient im Vollbild AIDS befindet.

Obwohl man noch nicht über einen längeren Beobachtungszeitraum verfügt (die Erkrankung wurde 1981 entdeckt), muss man davon ausgehen, dass fast jeder HIV-Infizierte früher oder später auch AIDS entwickelt. Die Dauer der Latenzzeit (= Zeitraum zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit) hängt möglicherweise auch von der Virusmenge ab, mit der der Infizierte angesteckt wurde. Diese ist beispielsweise bei Ansteckungen durch eine Bluttransfusion besonders hoch. Außerdem kann die Latenzzeit auch von den verschiedenen Virusstämmen abhängen, sowie von der gleichzeitigen Anwesenheit anderer Krankheitserreger, wie z. B. Herpes-Viren. Auch die Lebensführung (zusätzliche Belastungen) kann Einfluss auf den Krankheitsverlauf haben. 

Wann behandeln?

Der Wissenszuwachs über die HIV-Infektion in den letzten Jahren war enorm. Es gab und gibt eine Flut von Informationen über die antiretrovirale Therapie. Aber noch immer ist nicht geklärt, wann der günstigste Zeitpunkt für den Beginn einer Behandlung ist.

Um es schon vorab zu sagen: eine eindeutige Klärung wird es wohl auch nicht geben, denn viele Faktoren beeinflussen die Entscheidung, sowohl medizinische als auch persönliche. Hilfestellungen kann hier der behandelnde Arzt, evtl. auch andere Ärzte, andere HIV-Positive, AIDS-Beratungsstellen etc. leisten.

Jeder Patient muss – nach Abwägung aller Argumente – selbst entscheiden, ob er sich einer Therapie unterzieht oder nicht. Ob er sie gleich beginnen oder lieber noch warten möchte, denn die Compliance des Patienten, d.h. die Therapietreue, ist ein wichtiger Faktor für den Therapieerfolg.

Auf die Therapie muss man sich vorbereiten, man muss sie akzeptieren und wollen, denn sie bedeutet eine regelmäßige Tabletteneinnahme mehrmals täglich, durchgängig jeden Tag, in allen Lebenslagen mit individuell unterschiedlicher Verträglichkeit und eventuellen Nebenwirkungen. 

Aussichten:

Da die Hoffnungen auf einen wirksamen Impfstoff gegen das HI-Virus bislang und wohl auch in naher Zukunft unerfüllt bleiben werden, sind Prävention und die Entwicklung einer immer wirksameren und weniger belastenden Therapie realistische Hoffnungen im Kampf gegen das Virus.

Das zukünftige Konzept besteht in einer Dauerbehandlung mit mehreren verschieden wirkenden Medikamenten, so dass das Fortschreiten der Infektion und der Ausbruch der Krankheit aufgehalten wird.

Was bedeutet SAFER SEX?

Wirksamen Schutz vor einer Ansteckung gibt Safer Sex. Das sind sexuelle Kontakte, bei denen keine Samen- oder Scheidenflüssigkeit und kein Blut in den Körper der Partnerin oder des Partners gelangen. Safer Sex schützt übrigens auch vor einer ungewollten Schwangerschaft, und weitgehend auch vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. Deshalb: Immer, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind - Safer Sex und Kondome! Safer Sex heißt: auf jeden Fall Kondome überrollen vor dem Vaginal- oder Analverkehr. Beim Analverkehr zusätzlich reichlich fettfreies, wasserlösliches Gleitmittel verwenden Oder Sex ohne "Eindringen" des Gliedes in eine Körperöffnung des Partners/der Partnerin (zum Beispiel Petting).Beim Oralverkehr sollte vor allem kein Sperma in den Mund gelangen. Über die Virusmenge im sogenannten Lusttropfen kann man keine sicheren Aussagen machen. Das Infektionsrisiko dadurch allein (also ohne dass Sperma in den Mund kommt) ist nach heutiger Kenntnis (falls es überhaupt gegeben ist) als äußerst gering einzustufen. Wer ganz sicher gehen will, sollte auch beim Oralverkehr ein Kondom verwenden. In der Scheidenflüssigkeit kann die HI-Viruskonzentration ebenfalls hoch sein - also ist eine Infektion bei vaginalem Verkehr möglich. Während der Menstruation besteht wegen der möglichen Blutbeimengungen ein erhöhtes Infektionsrisiko für den Mann.

Wenn Sie sich unsicher sind, besprechen Sie Ihre Fragen mit einem Berater Ihres Vertrauens oder machen Sie sich anhand von Informationsmaterial kundig Wichtig: Eine HIV-Infektion kann man niemandem ansehen! Ob Ihre Sexualpartnerin oder Ihr Sexualpartner infiziert ist, erfahren Sie vielleicht gar nicht. Oder Sie wollen es gar nicht so genau wissen, weil Sie verliebt sind. Auch und gerade, wenn man in einer langen Partnerschaft lebt - Risiken werden leicht verdrängt.

Absoluten Schutz vor einer HIV-Infektion beim Sex gibt es nur bei sexueller Enthaltsamkeit oder in einer vollständig treuen Partnerschaft zwischen zwei nicht infizierten Partnern.

Wir wünschen allen Mitgliedern viel Spaß, und vor allem Erfolg bei Flirt-Projekt.com.

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